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"Es gibt keine Passagiere auf dem Raumschiff Erde. Wir sind alle die Crew."   - Marshall McLuhan Aufregende Zeiten stehen uns bevor! Nach vier Jahren Arbeit und mit viel Unterstützung von euch konnten wir ein 99 jähriges Erbbaurecht für das CRCLR Haus unterschreiben. Doch was ist eigentlich ein Erbbaurecht? Ein Erbbaurecht beschreibt die Übertragung des Nutzungsrechts vom Eigentümer, in unserem Fall die Edith Maryon Stiftung, auf den Erbbaurechtsnehmer (unsere Baugenossenschaft) für 99 Jahre. Dafür zahlen wir einen Erbbaurechtszins und haben eine Bau- und Pflegepflicht. Durch das Erbbaurecht kann der Grund und Boden effektiv der Spekulation entzogen und dauerhaft für das gesellschaftliche Gemeinwohl genutzt werden, ohne dass sich über die Zeit die Eintrittsbarrieren durch steigende Preise erhöhen. Gerade zu Zeiten extrem schnell steigender Mieten ist das fast revolutionär und wir wünschen uns mehr Erbbaurechte für gemeinwohlorientierte Projekte und soziales Wohnen in Berlin.   Für uns konkret bedeutet das Erbbaurecht, dass wir unseren Standort für das gemeinwohlorientierte Circular Economy Haus für die nächsten 99 Jahre sichern können. Wir hoffen das ist genügend Zeit, um den Wandel von einer linearen zu einer zirkulären Wirtschaft in Neukölln anzustoßen und voranzutreiben.   Das Erbbaurecht bringt neben dem Nutzungsrecht auch die Pflicht zu bauen mit sich. So arbeiten wir nun gemeinsam mit Architekten und Fachplanern im Rahmen einer umfassenden Lernreise daran, eine zirkuläre Bauweise und daran angelehnte Nutzungskonzepte für das CRCLR Haus zu entwickeln. Mit dem CRCLR Haus entsteht somit Mitten in Berlin-Neukölln ein Prototyp für nachhaltiges Wohnen und Arbeiten – geleitet von Prinzipien der Zirkulären Wirtschaft. Weitere Bauprojekte – auch im ländlichen Raum – sind in Planung. mehr

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Nachhaltigkeit ist ein globaler Trend der nicht nur in der Politik inzwischen voll angekommen ist sondern auch vor der Wirtschaft nicht mehr halt macht. So bemühen sich nun Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen und Geographien um eine positive und öffentlichkeitswirksame Ökobilanz. Aktuell stellen sich viele Unternehmen und ganze Branchen berechtigte und wichtige Fragen: Was können wir tun um den ökologischen Fußabdruck unserer Branche zu optimieren? Dieser Frage macht auch vor der Berliner Eventbranche nicht halt. Mehr noch bietet der Trend aber eine Chance für die Berliner Eventbranche, im Thema Nachhaltigkeit Vorreiter zu werden. Ein Lösungsansatz, der dabei zunehmend mehr Aufmerksamkeit erfährt, ist das Prinzip der Circular Economy (zirkuläre Wirtschaft): Eine Wirtschaft, die qua Design regenerativ ist. Sie zielt mit systemweiten Innovationen darauf ab, Produkte und Dienstleistungen so zu gestalten, um Abfall und negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt von vornherein zu verhindern. Doch während die eine zirkuläre Wirtschaft in der Theorie zunächst einleuchtend und vielversprechend klingt, fehlt es oftmals an konkreten Lösungen und Handlungsansätzen, um den Wandel dorthin zu gestalten.   Im Rahmen des Tag der Berliner Kongresswirtschaft (MICE Summit) haben wir mit den Teilnehmer*innen die Potentiale für eine zirkuläre Wirtschaft  in ausgewählten Wertschöpfungsketten der Eventbranche analysiert. In einer systemischen Analyse haben wir uns angeschaut, welche Akteure und Faktoren Treiber und Betroffene sind um somit im nächsten Schritt starke Hebel für Veränderung zu identifizieren. In der Arbeit unterstützen uns Methoden aus dem Google Sprint und Design Thinking: nutzerzentriert verfolgten wir die einzelnen Stationen des Caterers von der Beauftragung bis hin zu Durchführung und Abtransport möglicher Reste. Dies verdeutlichte die Momente in der Wertschöpfungskette, an denen aktuell besonders viel Müll entsteht. Beispielhaft nahmen sich die Teilnehmenden dem Aspekt der “Minimierung von Verpackungs- und Transportabfalls” vor, um zu erarbeiten, welche Hebel es für eine Veränderung hin zu mehr Nachhaltigkeit gibt. Im Brainstorming wurden anschließend spannende Ansätze entwickelt. In weiteren Iterationsschleifen kristallisierte sich die Idee für einen Kodex für zirkuläres Catering heraus.. Dieser wurde prototypisch in einer “Idea Napkin” ausdifferenziert. Was denkt ihr: könnte ein Kodex für zirkuläres Catering helfen die Eventbranche nachhaltiger zu machen? Es wäre ein erster Schritt hin zu einer Selbstverpflichtung der Branche. Um einen solchen Kodex zu entwickeln, müsste diese sich zunächst mit den Lösungen und Herausforderungen en détail beschäftigen. Ein solcher Kodex würde es Veranstaltern ermöglichen, auch in Zeiten von wirtschaftlichem und zeitlichem Druck, verlässliche und zertifizierte Partner für zirkuläre Event zu finden und somit den ökologischen Fußabdruck der Branche substantiell zu verbessern. mehr

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28.02.2018

28.02.2018

We will kick off our first screening of "Guckst du" our monthly movie program. It will be focused on topics such as environment, human interaction with nature, sustainable energies, social issues. Movies, feature or documentaries that forces us to question our actions and ruminate our place on Planet Earth. _____________ Koyaanisqatsi (1982) - Godfrey Reggio Koyaanisqatsi is a Hopi Indian word and it means „life out of balance“ Koyaanisqat is also a debut film by Godfrey Reggio , created between 1975 and 1982. Film is a visual and musical experience without dialogue or narration and directors vision of coallision of two different worlds: urban life and technology ( and its fast development) versus environment. Music score was composed by Philip Glass. One of the main purpose of a film as a medium is to tackle and provoce and make us (re) think and (re)act. Koyaanisqat is one of the groundbreaking films made, where the nature vs man or man vs nature is its main plot, without giving any explanations or narrative, it just leaves you with images upon images of life, our way of living , high technology and its impact on our environment. As described by the director itself: „Koyaanisqatsi is not so much about something, nor does it have a specific meaning or value , the meaning is in the eyes of the beholder. Its the encounter a viewer has with the film that matters. In the meaning of art alone, Koyaanisqatsi is whatever you wish to make of it.“ Godfrey Reggio was born in New Orleans, USA in 1940. Godfrey Reggio is a pioneer of a film style that creates poetic images of extraordinary emotional impact for audiences worldwide. Reggio is prominent in the film world for his QATSI trilogy, essays of visual images and sound that chronicle the destructive impact of the modern world on the environment. Reggio, who spent 14 years in silence and prayer while studying to be a monk, has a history of service not only to the environment but to youth street gangs, the poor, and the community as well. Koyaanisqatsi (1983), Reggio's debut as a film director and producer, is the first film of the QATSI trilogy. mehr

"It’s not about ideas. It’s about making ideas happen."

Scott Belsky, co-founder of Behance.

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