Finanzen

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„Ein Unternehmen, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Unternehmen.“
Henry Ford, Unternehmer

 

Unser Wirtschafts- und Finanzsystem wird ausschließlich über Zahlen gesteuert, und viel zu viele Entscheidungen werden in irgendwelchen Hinterzimmern getroffen. Würden die negativen externen Effekte, die bei umweltschädigenden Prozessen entstehen, in den Bilanzen berücksichtigt, würden viele Unternehmen gigantische Verluste aufweisen.

 

Die Art und Weise, wie Beschlüsse in der Finanzwelt stattfinden, unterscheidet sich grundsätzlich von den Entscheidungsfindungsprozessen in der Gesellschaft. Die meisten Menschen versuchen in ihrem Alltag grundlegende Werte, Visionen und das Interesse der Allgemeinheit zu berücksichtigen. Das ist in der Wirtschaft und im Finanzwesen oft anders. Man muss nur daran denken, wie chronisch unterfinanziert Bildung, Gesundheitswesen, Umweltschutz, Kunst und Kultur sind – alles Bereiche, die eine sehr wichtige Rolle für unsere Lebensqualität spielen.

 

Was müsste im Finanzsektor geändert werden, damit er aktiv zu einem systemischen Wandel beitragen kann?

 

Wir denken, dass vorrangig qualitative Messgrößen in den Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden müssen und wichtige Entscheidungen nicht nur auf der Grundlage von Zahlen getroffen werden sollten. Wie können Projekte jenseits eines potenziellen Gewinns beurteilt werden? Welche finanzielle Unterstützung können Banken liefern, um Projekte mit gesellschaftlicher Relevanz zu fördern?

Die CRCLR Finanzinitiative lotet die Zukunft eines Finanzwesens mit gesellschaftlicher Relevanz aus. Wenn wir von Geld reden, dann reden wir nicht nur über das Medium Geld. Wir interessieren uns auch dafür, was sich mit Geld in Bezug auf soziale Gleichheit, die Vermeidung und Beseitigung von Umweltschäden sowie einem Wandel Richtung Kreislaufwirtschaft erreichen lässt.